Gewalt am Arbeitsplatz – ein Thema mit vielen Gesichtern:

caterpillar s4s  „Veränderungen sind am Anfang schwer, chaotisch in der Mitte, aber am Ende einfach großartig.“  butterfly s4s

Für Beschäftigte in Heil-, Pflege- und Betreuungsberufen gehören Gewalterfahrungen zum Berufsalltag; eine enorme psychische Belastung und natürlich körperliche Gefahr. Nicht selten stehen Mitarbeiter und auch Führungskräfte dem hilflos und nicht ausreichend geschult gegenüber.

Hierzu einige offizielle Untersuchungsergebnisse:

+++ Anstieg der Gewaltunfälle in den vergangenen 5 Jahren um 23 % (Quelle: „Arbeitsunfallgeschehen 2016“, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) +++

+++ 56,2 % der Mitarbeiter aus Heil-, Pflege- und Betreuungsberufen haben körperliche Gewalt erlebt und 78 % verbale Gewalt. (Quelle: Querschnittsstudie 2014 „RiRe – Risiken und Ressourcen im Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege“, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege) +++

+++ Anteil der körperlichen Gewalt in der stationären Altenpflege liegt bei 63 %. (Quelle: Studie 2017 „Gewalt in der Pflege“, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung) +++

Laut dem BKK Gesundheitsreport 2017 bleibt diese steigende psychische Belastung nicht ohne Folgen: Psychosozialer Stress als arbeitsweltliche  Belastung hat einen wesentlichen  Einfluss  auf die zunehmende Arbeitsunfähigkeit von Beschäftigten.

Seit Ende 2013 fordert das Arbeitsschutzgesetz explizit die Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung. Das heißt, alle Unternehmen müssen auch die Gefährdungen für ihre Beschäftigten ermitteln, die sich aus der psychischen Belastung bei der Arbeit ergeben und dazu zählt auch der alltägliche Umgang mit Gewalt und Aggression.

Dies alles macht deutlich, dass es sich bei dem Thema „Gewalt und Aggression“ nicht um ein individuelles Problem des jeweiligen Beschäftigten handelt; vielmehr stellt es eine strukturelle Herausforderung für die einzelne Einrichtung dar.

Bei dem erfolgreichen Umsetzen eines solchen Projektes helfen Ihnen interne und externe Experten, die Sie tatkräftig mit Rat und Tat unterstützen. Falls Sie im Unternehmen nicht über genügend Ressourcen verfügen, sind wir Ihnen gerne behilflich.

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Als freiberufliche Beraterinnen / Dozentinnen kennen wir die Spannungsfelder in Unternehmen und deren Auswirkungen auf betriebliche Abläufe. Wir haben in den unterschiedlichsten sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern gearbeitet und konnten unser Know-how und Fachwissen stetig erweitern. Seit vielen Jahren arbeiten wir u.a. auch für die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege und sind beratend in Fragen des Arbeitsschutzes unterwegs.  

Sie wünschen sich eine qualifizierte und vertrauensvolle Begleitung bei schwierigen Herausforderungen? Sie möchten, dass Ihre Themen praxisorientiert und individuell für Ihr Unternehmen konzipiert werden? Dann sind Sie bei uns richtig!

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